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Loetz Vase Franz Hofstötter Candia PG 6893 um 1900

SKU 254

Tulpenvase Franz Hofstötter Johann Loetz Witwe Dekor Candia PG 6893 um 1900

  • Höhe: 23.5cm
  • Datiertung: 1900
    Epoche: Jugendstil
    Technik: Glas, formgeblasen und frei geformt, reduziert und irisierend

    Lit.: J. Mergl, E. Ploil, H. Ricke (Hg.), “Lötz. Böhmisches Glas 1880 bis 1940“, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 2003, S. 105;
    E. Ploil, H. Ricke u.a. (Hg.), „Loetz – Böhmisches Glas 1880-1940“, Band 2, Musterschnitte, Prestel Verlag, München 1989, Musterschnitt 433, S. 96

    4.500,00 inkl. MWSt.
    SKU 254
    Beschreibung

    Diese Tulpenvase der Firma Loetz wurde von Franz Hofstötter für die Weltausstellung im Jahr 1900 entworfen. Gemäß Fachliteratur wurde diese Vase mehrere Male mit unterschiedlichen Dekors für die Weltausstellung ausgeführt. Die Verwendung von floralen Motiven ist typisch für den Wiener Künstler Franz Hofstötter. Die Tulpenform und die kräftige, stark irisierende gelbe Farbe machen diese Vase zu einem außergewöhnlichen Blickfang.

    Künstler

    Franz Hofstötter (München 1871 – 1958 Bachern) war ein deutscher Maler, Bildhauer, Architekt, Glasmaler und Kunstgewerbler. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule München, studierte er 1890-93 an der Akademie München, unter anderem bei Gabriel von Hackl und Wilhelm von Ruemann. In den Jahren 1894 bis zum Ersten Weltkrieg machte sich Hofstötter einen Namen mit Entwürfen für Kirchenfenster und gesamte Kirchenausstattungen. Seinen künstlerischen Stellenwert sicherten ihm wohl die Entwürfe für die Glasmanufaktur Johann Loetz-Witwe (Klostermühle). Max Ritter von Spaun, Inhaber der Glashütte, hatte den jungen Künstler beauftragt, die Kunstglas-Kollektion für die Weltausstellung 1900 in Paris zu entwerfen. Hofstötters gänzlich neue Vasenformen zusammen mit zeitgenössisch-modernen vegetabilen oder naturalistisch-reduzierten Dekoren trugen wesentlich zum durchschlagenden Erfolg des Glaserzeugers Loetz auf dieser wichtigen internationalen Leistungsschau bei. Franz Hofstötter schuf in Folge noch bis ca. 1911 Glas-Entwürfe für Loetz. Nach seinem Kriegsdienst im 1. Weltkrieg führte eine persönliche Krise zur weitgehenden Aufgabe seines künstlerischen Schaffens. Hofstötters Name ist allen Loetz-Sammlern ein Begriff und seine für die Weltausstellung 1900 kreierten Ziergläser finden sich weltweit in Sammlungen aller wichtigen Jugendstil-Museen.

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