Vase mit etruskischen Ornamenten Gustav Gurschner um 1905

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Bronzevase mit etruskischen Ornamente, Entwurf Gustav Gurschner, Ausführung K.K. Kunst-Erzgießerei Wien, um 1905, Bronze, teilpatiniert, signiert

  • Höhe: 32cm, Breite: 13.5cm, Tiefe: 13.5cm
  • 1903 bis 1907
    Technik: Bronze, ziseliert, teilpatiniert
    Provenienz: Privatbesitz, Spanien (Berta Sichel)

    signiert mit „GURSCHNER“, am Boden markiert mit „MADE/IN/AUSTRIA“ und „1412“
    Lit.: Originalfotos im Archiv Gustav Gurschner © Nikolaus Kolhammer, Wien, ANKGG0181; Abbildung im Verkaufskatalog der K.K. Kunst-Erzgießerei Wien, S, 109, Mod.-Nr. 1412

    Preis auf Anfrage
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    Beschreibung

    Mit seiner unverkennbaren Formensprache prägte der Jugendstilkünstler Gustav Gurschner das Wiener Kunsthandwerk um 1900 maßgeblich.

    Charakteristisch für Gurschners Schaffen ist die wirkungsvolle Zweiteilung dieses Bronzegefäßes in zwei klar voneinander abgesetzte Zonen. Der obere Bereich der Vase wird von einem umlaufenden Reliefdekor aus zwei Reihen archaisch anmutender Ornamente bestimmt. Zu den Motiven zählen Symbole wie die Spirale und das Schleifenquadrat beziehungsweise der Endlosknoten, während die umlaufenden plastisch gestalteten Punkte an vernietete Metallarbeiten erinnern. Der Dekor hebt sich eindrucksvoll von der dunkel patinierten Basis ab. Das Gefäß ist ein hervorragendes Beispiel für Gurschners ornamentale Erfindungskraft, seine Rückbesinnung auf archaische Ornamentformen und seine zugleich moderne wie zeitlose Formensprache.

    Künstler

    Der gebürtige Tiroler Gustav Gurschner (Mühlendorf am Inn, Deutschland 1873 – 1971 Wien) war einer der bekanntesten österreichischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Er war Gründungsmitglied der Wiener Secession und langjähriger Präsident des Künstlerverbandes österreichischer Bildhauer. Da er mehrere Jahre in Paris lebte, kann man in seinem charakteristischen, naturbezogenen Stil einen deutlichen französischen Einfluss erkennen. Durch sein außerordentliches Talent und seine umfassende künstlerische Bildung schuf er eine Vielzahl an Denkmälern und Portraits, unter anderem den Königsobelisken in Veszprém, 1908, das Kaiserdenkmal von Hohenelbe vor 1916 oder ein Bildnis Königs Eduard VII. von England.

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    Bronzevase mit etruskischen Ornamenten Gustav Gurschner K.K. Kunst-Erzgießerei Wien um 1905 Bronze patiniert signiert
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