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Paar Kerzenleuchter Werkstätte Hagenauer um 1927

SKU 943

Paar zweiflammige Kerzenleuchter mit stilisierten Tierfiguren, Karl Hagenauer, Werkstätte Hagenauer Wien, um 1930, Messing vernickelt, markiert

  • Höhe: 35cm, Breite: 22.5cm, Tiefe: 13cm
  • 1925 bis 1928
    Technik: Messing gegossen und vernickelt
    Provenienz: Privatsammlung Österreich

    markiert mit “wHw” im Kreis, “MADE IN/AUSTRIA”
    Lit.: Kopie aus dem Musterbuch der Werkstätte Hagenauer, Leuchter Mod.Nr. 2064;
    Olga Kronsteiner in Monika Wenzl-Bachmeier (Hg.), Hagenauer. Wiener Moderne und Neue Sachlichkeit, Ausstellungskatalog Wagner:Werk Postsparkasse, Wien 2011, S. 29

    15.600,00 inkl. MWSt.
    SKU 943
    Beschreibung

    Dieses Paar zweiflammiger Kerzenleuchter ist ein herausragendes Zeugnis der frühen Arbeiten mit stilisierten, figurativen Darstellungen und Ornamenten der Werkstätte Hagenauer. In den frühen Arbeiten Hagenauers sind die Einflüsse Josef Hoffmanns und Dagobert Peches noch stark spürbar.
    Drei Formen bilden den Sockel des Kerzenleuchters, der an aufeinander gestapelte geometrische Elemente erinnert. Aus ihm entspringen feingliedrige Stränge, die in ihrer Anordnung rechteckige Formen ergeben. Die strenge Gestaltung löst sich nach oben hin in geschwungene Leichtigkeit auf. Hier findet der Betrachter zur Linken und zur Rechten stark stilisierte Pferde, in der Mitte eine Hundefigur, die zu entdecken die Fantasie anspricht. Gekrönt wird die Darstellung von zwei länglichen trompetenförmigen Kerzenhaltern, welche ebenso auf geometrischen Formen ruhen. Auf einer fantasievollen Entdeckungsreise ermöglicht der Leuchter in seinem Gesamtbild ein weites Interpretationsspektrum.

    Ausführung

    Werkstätte Hagenauer Wien – stilistische Entwicklung und Bedeutung

    Die Werkstätte Hagenauer zählt heute, mit Recht, zu den bedeutendsten Kunstwerkstätten Österreichs des 20. Jahrhunderts. Die klare, strenge Formsprache, kombiniert mit dynamischen Posen und die Verwendung von Messing, vernickelt, patiniert oder blank, sowie Kupfer, Alpacca und Exotenholz, weist einen hohen Wiedererkennungswert auf.

    Doch bis die Brüder Karl und Franz ihren eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelten, sollte einige Zeit vergehen. Karl und Franz besuchten beide die Kunstgewerbeschule in Wien und lernten unter Josef Hoffmann, Oskar Strnad, Anton Hanak und Dagobert Peche.

    Bis zur Schließung der Werkstätte Hagenauer am 30. Dezember 1987 wurden noch Kunstobjekte von herausragender Qualität erzeugt. Die beiden Brüder Karl und Franz Hagenauer haben mit ihrem künstlerischen Vermächtnis sehr stark zur Bildung des Begriffes „Design“ in Mitteleuropa beigetragen und zählen mit Sicherheit zu den einflussreichsten österreichischen Künstlern des 20 Jahrhunderts.

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