Leontine von Littrow “Meeresbrandung in Dalmatien”

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Leontine von Littrow, Meeresbrandung in Dalmatien, Öl auf Leinwand

  • Höhe: 44cm, Breite: 74.5cm,
  • Zeitraum:
    Technik: Öl auf Leinwand
    Provenienz: Privatbesitz, Niederösterreich
    46.500,00 inkl. MWSt.
    Preis auf Anfrage
    SKU 1585 Schlagwort
    Beschreibung

    Leontine Camilla von Littrow, bekannt als Leo von Littrow, wurde in Triest geboren und wuchs in Triest sowie in Fiume (heute Rijeka) auf. Um 1887 lebte sie in Abbazia, einem bedeutenden Meereskurort der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, der zu einem zentralen Ort ihres künstlerischen Schaffens wurde. Ihre Ausbildung erhielt sie zunächst durch gelegentliche Malstunden bei Hans Canon, bevor sie ab etwa 1875 bei dem Pariser Maler Jean d’Alheim studierte. In dieser Zeit setzte sie sich intensiv mit dem französischen Impressionismus auseinander, dessen Einfluss ihr Werk nachhaltig prägte.
    Bereits in den frühen 1880er-Jahren stellte Leo von Littrow erfolgreich in Wien, Bremen, München und London aus und galt um 1885 als etablierte Malerin des Meeres sowie der italienischen und dalmatinischen Küstenlandschaften. Ihr Gemälde „Meeresbrandung in Dalmatien“ ist ein eindrucksvolles Beispiel für diese Spezialisierung. Im Mittelpunkt stehen die raue Küste und die kraftvolle Brandung der Wellen. Der lebendige, pastose Pinselduktus fängt die Bewegung des Meeres ebenso ein wie die schroffen Felsen der Küste. Dominierend sind die tiefen Blautöne des Wassers, kontrastiert von den braunen und erdigen Farben der Felsen. Himmel und Horizont treten stark zurück – die Meeresbrandung selbst wird zum zentralen Bildmotiv. Mit einer reduzierten Farbpalette gelingt es Littrow, die Dynamik und Unmittelbarkeit der dalmatinischen Küstenlandschaft eindrucksvoll darzustellen.
    Von Littrows Werke fanden großen Anklang bei Sammlern und in ihrem Atelier in Abbazia verkehrten Persönlichkeiten wie Ferdinand I., Fürst von Bulgarien, Erzherzog Karl Stephan von Österreich sowie Kronprinzessin Stephanie von Österreich, mit der Littrow zeitlebens befreundet war und korrespondierte.
    Eine besondere Anerkennung erfuhr sie Mitte der 1880er-Jahre, als sie als einzige Frau einen ehrenvollen Auftrag für die neu errichteten Museen des Wiener Hofes erhielt. Für die Hochparterresäle des Naturhistorischen Museums schuf sie das Gemälde „Küste von Ragusa“. Heute befinden sich Werke von Leo von Littrow unter anderem im Wien Museum, in der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien sowie im Museo Revoltella in Triest. Leo von Littrow starb 1925 in ihrem Heimatort Abbazia.

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