Eduard Kasparides “Gewitterstimmung am See” um 1925

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“Gewitterstimmung am See”, Eduard Kasparides, um 1925, Öl auf Karton

  • Höhe: 110cm, Breite: 89cm,
  • 1923 bis 1925
    Technik: Öl auf Karton
    Provenienz: Privatbesitz, Deutschland [Hamburger Privatsammlung, zuvor im Besitz der Familie (bis 1970er Jahre Österreich und Tschechien)]

    signiert und datiert mit “192[?]”, rückseitig mit einem Ausstellungsetikett von 1925 versehen, nummeriert “119”
    ausgestellt in der Ausstellung “Österreichische Kunst-Ausstellung” in Nürnberg [4.5.1925-20.6.1925] unter dem Titel “Gewitterstimmung am See”, Kat.-Nr. 125

    8.900,00 inkl. MWSt.
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    Beschreibung

    Der österreichische Maler Eduard Kasparides erhielt seine formale Ausbildung an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Anschließend ließ er sich in München nieder, bevor er ab 1886 wieder in Wien tätig wurde. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde er Mitglied des Hagenbundes, eines einflussreichen Verbands progressiver Künstler. Kasparides malte zunächst Genre- und Historienbilder, wandte sich jedoch nach der Jahrhundertwende stimmungsvollen, impressionistisch geprägten Landschaften zu, in denen er häufig das warme, leuchtende Abendlicht einfing. Seine Landschaften zeichnen sich durch die subtile Darstellung unterschiedlicher Lichtstimmungen und Tonwerte aus und vermitteln mit großer Sensibilität Atmosphäre sowie die flüchtigen Augenblicke der Natur. Dieses Vorgehen zeigt sich exemplarisch in „Gewitterstimmung am See“. Die Szene ist vom warmen Schimmer des Abendlichts durchflutet, das der verdunkelten Landschaft einen goldenen Schein verleiht. Die Bäume heben sich in markanter Silhouette gegen den Himmel ab und verleihen der Komposition Tiefe und Dramatik. In der Ferne bieten der blaue Himmel und die Berge einen kühlen Kontrapunkt zum warmen Kolorit des Vordergrunds. Die untergehende Sonne spiegelt sich sanft auf der glatten Wasseroberfläche des Sees, während sich die Wolken über der Szenerie verdunkeln und das herannahende Gewitter ankündigen, das dem Gemälde seinen Titel gibt. Das Ergebnis ist ein meisterhaftes Spiel von Licht und Atmosphäre, das die flüchtige Spannung der Natur eindrucksvoll einfängt. 1925 wurde das Gemälde auf der Österreichischen Kunst-Ausstellung in Nürnberg (4. Mai–20. Juni 1925) unter dem Titel „Gewitterstimmung am See“ (Kat.-Nr. 125) ausgestellt.

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    "Gewitterstimmung am See" Eduard Kasparides um 1925 Öl auf Karton
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