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Damenbüste Werkstätte Hagenauer um 1940

SKU 827

Seltene Damenbüste mit Umhang und Hand, Werkstätte Hagenauer Wien, um 1940, Holz geschnitzt und Messing vernickelt, markiert

  • Breite: 18cm
  • Höhe: 10cm
  • Tiefe: 12cm
  • Datiertung: 1935 bis 1940
    Technik: Nussholz, geschnitzt, gebeizt und poliert; Messing, gegossen und vernickelt
    Provenienz: Privatsammlung Miami, USA

    markiert mit “ATELIER/HAGENAUER/WIEN, “MADE IN/VIENNA/AUSTRIA”, “RENA”, “wHw” im Kreis

    Verkauft

    Nicht vorrätig

    SKU 827
    Beschreibung

    Die Damenbüste mit Umhang reiht sich in die Gruppe jener exotischen Figurinen ein, die von der Werkstätte Hagenauer ab Mitte der 1930er Jahre hergestellt wurden. Der circa 20 Zentimeter hohe Kopf ist in einer Kombination aus Nussholz und Metall ausgeführt. Wie insbesondere an der fein geschnitzten Hand ersichtlich, ist die Skulptur sehr sorgfältig ausgearbeitet.
    Der verschlossene Gesichtsausdruck und die Handbewegung öffnen dem Betrachter einen gewissen Spielraum für Interpretationen. Die mandelförmigen Augen der Frau, ihre einfache Haartracht mit Scheitel sowie die umhangähnliche Bekleidung geben möglicherweise einen Hinweis auf die Herkunft der Dame. Vermutlich handelt es sich bei der Figur um die Darstellung einer indigenen Bewohnerin Nordamerikas.
    Die sehr seltene Markierung “RENA” ist ein Indiz dafür, dass die Büste für den Export in die USA bestimmt war, konkret für die Galerie von Rena Rosenthal. Diese führte von circa 1920-1950 in New York eine Kunsthandlung, in der österreichisches Design und hochwertiges Kunstgewerbe verkauft wurde.
    Zusammen mit den dreizeiligen Markierungen “Atelier Hagenauer Wien” und “Made in Vienna Austria”, lässt sich die Herstellung dieses prägnanten Frauenkopfes auf die Zeit ab Mitte der 1930er Jahre eingrenzen und ist ein hervorragendes Beispiel für die internationale Exporttätigkeit der Werkstätte Hagenauer bereits in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen.

    Ausführung

    Werkstätte Hagenauer Wien – stilistische Entwicklung und Bedeutung

    Die Werkstätte Hagenauer zählt heute, mit Recht, zu den bedeutendsten Kunstwerkstätten Österreichs des 20. Jahrhunderts. Die klare, strenge Formsprache, kombiniert mit dynamischen Posen und die Verwendung von Messing, vernickelt, patiniert oder blank, sowie Kupfer, Alpacca und Exotenholz, weist einen hohen Wiedererkennungswert auf.

    Doch bis die Brüder Karl und Franz ihren eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelten, sollte einige Zeit vergehen. Karl und Franz besuchten beide die Kunstgewerbeschule in Wien und lernten unter Josef Hoffmann, Oskar Strnad, Anton Hanak und Dagobert Peche.

    Bis zur Schließung der Werkstätte Hagenauer am 30. Dezember 1987 wurden noch Kunstobjekte von herausragender Qualität erzeugt. Die beiden Brüder Karl und Franz Hagenauer haben mit ihrem künstlerischen Vermächtnis sehr stark zur Bildung des Begriffes „Design“ in Mitteleuropa beigetragen und zählen mit Sicherheit zu den einflussreichsten österreichischen Künstlern des 20 Jahrhunderts.

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