Bronzevase Gustav Gurschner um 1907

SKU 1605 Schlagwort

Bronzevase mit quadratischem Ornament, Gustav Gurschner, K.K. Kunst-Erzgießerei, Wien, um 1907, bronze, patinated, marked, signed

  • Höhe: 8cm, Breite: 9cm, Tiefe: 9cm
  • 1905 bis 1907
    Technik: Bronze, patiniert
    Provenienz: Privatbesitz, Deutschland, Sammlung Kurt Adelsberger

    auf der Vorderseite signiert mit “GURSCHNER”, auf dem Boden markiert mit “k.k.K.E. Wien” und “1490”
    Lit.: Abb. im englischen Verkaufskatalog der Wiener Kunsterzgiesserei A.G., Tafel XXXIX , Mod.-Nr. 529; Abbildung in (unbekanntem) Verkaufskatalog der K.K. Kunst-Erzgießerei Wien, Tafel XXII, Nr. 529

    8.900,00 inkl. MWSt.
    Preis auf Anfrage
    SKU 1605 Schlagwort
    Beschreibung

    Gustav Gurschner prägte das Kunsthandwerk um 1900 mit seinen Kleinplastiken in einer unverkennbaren Formensprache.
    In für Gurschner typischer Weise ist das Gefäß wirkungsvoll zweigeteilt: Der obere, bauchig ausgeformte Korpus wird von einem umlaufenden Reliefband mit streng gegliedertem, etruskisch inspiriertem Quadratdekor belebt. Dem gegenüber steht die glatt gehaltene, dunkel patinierte Basis, die durch ihre ruhige, reduzierte Gestaltung einen bewussten Kontrast zum reichen Dekor des oberen Bereichs bildet. Diese Gegenüberstellung von Ornament und Fläche ist ein zentrales Gestaltungselement in Gurschners Werk.
    Die Vase vereint auf eindrucksvolle Weise Gurschners außergewöhnlichen ornamentalen Erfindungsreichtum mit einer Rückbesinnung auf archaische Formtraditionen sowie einer zugleich modernen, zeitlosen Formauffassung.

    Künstler

    Der gebürtige Tiroler Gustav Gurschner (Mühlendorf am Inn, Deutschland 1873 – 1971 Wien) war einer der bekanntesten österreichischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Er war Gründungsmitglied der Wiener Secession und langjähriger Präsident des Künstlerverbandes österreichischer Bildhauer. Da er mehrere Jahre in Paris lebte, kann man in seinem charakteristischen, naturbezogenen Stil einen deutlichen französischen Einfluss erkennen. Durch sein außerordentliches Talent und seine umfassende künstlerische Bildung schuf er eine Vielzahl an Denkmälern und Portraits, unter anderem den Königsobelisken in Veszprém, 1908, das Kaiserdenkmal von Hohenelbe vor 1916 oder ein Bildnis Königs Eduard VII. von England.

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    Bronzevase mit quadratischem Ornament Gustav Gurschner K.K. Kunst-Erzgießerei, Wien um 1907 markiert signiert
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