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Afrikanerin Werkstätte Hagenauer um 1935

SKU 717

Afrikanerin mit Kind, Werkstätte Hagenauer Wien, um 1935, Walnussholz und Messing, markiert

  • Breite: 11cm
  • Höhe: 40cm
  • Tiefe: 15cm
  • Datiertung: 1935 bis 1940
    Epoche: Design
    Technik: Walnuss und Rosenholz, geschnitzt und poliert; Messing, gegossen und patiniert
    Provenienz: Privatbesitz, Australien

    markiert mit “HAGENAUER/WIEN”, “MADE IN/AUSTRIA”, “Handmade”, “wHw” im Kreis;
    Lit: vgl. “Afrikanerin” in „Hagenauer Zettelkatalog 1957“, Nachdruck Wien 2011, Mod.Nr. 9675

    7.200,00 inkl. MWSt.
    SKU 717
    Beschreibung

    Bereits in den 1930er Jahren produzierte die Werkstätte Hagenauer Kleinplastiken mit afrikanischen Motiven. Diese Statuette einer stehenden Afrikanerin ist ein wunderbares Beispiel dafür.

    Die Frau steht in natürlich-selbstbewusster Haltung vor uns, ihre Arme am Rücken verschränkt. Sie ist sehr ansprechend, sowohl frontal als auch im Profil, wo ihre S-förmige Silhouette besonders schön zur Geltung kommt. Der turbanartige Kopfputz unterstreicht die elegante Nackenlinie zusätzlich.
    Bei dieser feinen Schnitzarbeit wurden – sehr selten bei Hagenauer-Skulpturen – zwei Holzarten kombiniert. Der Oberkörper ist aus Nussholz geschnitzt und das Material eignet sich sehr gut für das dunkle Inkarnat. Rock und Kopftuch sind aus schön gemasertem Rosenholz gefertigt. Nur die Füße und der Schmuck sind bei dieser Kleinplastik aus Metall.

    Eine starke Formreduktion zeichnet auch diesen selten ausgeführten Entwurf aus. Die stark stilisierten Züge der exotischen Figur und die netten Details lassen verstehen, weshalb die Werkstätte Hagenauer mit ihren afrikanischen Figuren so erfolgreich war.

    Ausführung

    Werkstätte Hagenauer Wien – stilistische Entwicklung und Bedeutung

    Die Werkstätte Hagenauer zählt heute, mit Recht, zu den bedeutendsten Kunstwerkstätten Österreichs des 20. Jahrhunderts. Die klare, strenge Formsprache, kombiniert mit dynamischen Posen und die Verwendung von Messing, vernickelt, patiniert oder blank, sowie Kupfer, Alpacca und Exotenholz, weist einen hohen Wiedererkennungswert auf.

    Doch bis die Brüder Karl und Franz ihren eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelten, sollte einige Zeit vergehen. Karl und Franz besuchten beide die Kunstgewerbeschule in Wien und lernten unter Josef Hoffmann, Oskar Strnad, Anton Hanak und Dagobert Peche.

    Bis zur Schließung der Werkstätte Hagenauer am 30. Dezember 1987 wurden noch Kunstobjekte von herausragender Qualität erzeugt. Die beiden Brüder Karl und Franz Hagenauer haben mit ihrem künstlerischen Vermächtnis sehr stark zur Bildung des Begriffes „Design“ in Mitteleuropa beigetragen und zählen mit Sicherheit zu den einflussreichsten österreichischen Künstlern des 20 Jahrhunderts.

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